Über mich

  • Bettina Lange wurde 1978 in Hannover geboren. Sie lebt und arbeitet in Velbert. Bevor sie sich seit 2013 ganz der künstlerischen Tätigkeit widmete, war sie im Bereich Organisation und Veranstaltungen tätig. Nach zwei Semestern an der fadbk Essen wechselte sie 2015 an die Hochschule der bildenden Künste in Essen (HBK), wo sie im März 2021 mit dem B.f.A. abschloss.  Direkt im Anschluss begann sie, ebenfalls an der HBK Essen mit dem Masterstudiengang "Kunst und Kooperation". Mit der Gruppenausstellung "2021 the second Sino-German Art Exhibition", (Hismoon Gallery) die von September bis Dezember 2021 in Taicang, China zu sehen sein wird, nimmt sie auch ihre Ausstellungstätigkeit wieder auf.



In meiner Malerei beschäftige ich mich mit dem sogenannten Bösen, welches sowohl vom Einzelnen als auch durch das Machtstreben vieler zu einer Gefahr werden kann. Ich erforsche zunächst die Entstehung des Bösen und deren Ursachen, u.a. in der Psychologie, Soziologie und die damit verbundenen Dynamiken, wodurch eine Tendenz zum Bösen im Einzelnen oder Vieler beeinflusst wird. So schaffe ich Bildwelten in denen das Böse, das meist maskiert und unsichtbar in der Welt ist, sichtbar wird. Im Bild erzeuge ich eine Umkehrung, die das Verborgene Böse offenbart und schon vor dem Ausbruch zu sehen ist. Vergangenes setze ich in einen neuen Kontext und verbinde ich die Vergangenheit mit der Gegenwart, zeichne auf, wo aktuelle Gefahren zu finden sind und welche Auswirkungen sie haben können. In diesen oft surreal scheinenden Bildwelten zeige ich die Folgen des Bösen, die zumeist anhand von Gewalt und Tod sichtbar werden.